Kartenpreis Stuttgart

Nahezu traditionell geht es für uns und unser Team im Winter nach Stuttgart. Während in den letzten Saisons uns meistens ein Besuch vor Weihnachten „vergönnt“ war, führt uns dieses Mal das erste Auswärtsspiel der Rückrunde Ende Januar nach Schwaben.

Für die Begegnung am Sonntag, den 27. Januar werden 19,50 Euro für eine Eintrittskarte im Stehplatzbereich des Gästeblocks im Neckarstadion zu bezahlen sein. Den gleichen Betrag mussten die Bayern-Fans bereits letzte Saison entrichten. Preislich ist dieses Auswärtsspiel damit, wie unschwer zu erkennen ist, im oberen Bereich der Kartenpreise angesiedelt.

Betrachtet man die letzten Gastspiele in Stuttgart, wird deutlich, dass für uns Fans die Spiele in Stuttgart stets zu den teuersten der Bundesligasaison gehörten. Während der Umbauphase des Stadions in der Saison 2009/2010 mussten wir mit 28,50 Euro den bislang höchsten Betrag zahlen. In der darauffolgende Saison 2010/2011, als die Umbaumaßnahmen abgeschlossen waren, musste man immer noch 23 Euro bezahlen. Verglichen mit der letzten Saison vor dem Umbau (2008/2009) bedeutet dies eine Erhöhung um 6 Euro. Selbst wenn im letzten Jahr der Kartenpreis auf 19,50 Euro nach unten korrigiert wurde und auch diese Saison keine Erhöhung stattfand, bleibt das Auswärtsspiel in Stuttgart, wie erwähnt, eines der -am Kartenpreis gemessen- kostenintensivsten Auswärtsspiele der Bundesligasaison.
Doch an dieser Stelle genug der Zahlen aus der Vergangenheit. Viel mehr lohnt sich noch kein kurzer Blick auf die Zusammensetzung des Eintrittspreises.

Auch der VfB Stuttgart unterteilt seine Begegnungen in verschiedene Kategorien, was nichts anderes bedeutet als dass das Modell der Topspielzuschläge angewandt wird.
Der VfB unterteilt hierzu die Partien gleich in vier Kategorien zu 19,50 Euro, 18 Euro, 16 Euro und 14 Euro. In der „kostengünstigen“ Kategorie befindet sich dabei einsam die Spielvereinigung Fürth. Im Vergleich mit den 14 Euro, die die Fans der SpVgg zahlen, müssen wir satte 39 Prozent mehr zahlen!

Allerdings geht es beim Protest gegen den Topspielzuschlag zwar auch um die Höhe, die manche Fans mehr zu zahlen haben, aber vielmehr um die Ungerechtigkeit selbst, dass Bundesligavereine je nach Gegner im selben Stadion unterschiedliche Preise aufrufen.

Durch die Kategorienbildungen sind wir längt beim nochmaligen Topzuschlag auf den eigentlichen Topspielzuschlag angelangt.

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