Auswärtsspiele in Leverkusen – Fußball bald nur noch für Reiche?

Am kommenden Samstag spielt der FC Bayern in Leverkusen. Für 13,50 EUR ist dafür eine Stehplatzkarte im Gästeblock zu haben. Fairerweise wird damit schon zum fünften Mal in Folge der gleiche Preis verlangt, was das Spiel in Leverkusen zu einer konstant geringen Belastung für unsere Finanzen macht. Auch hervorzuheben, dass wir langfristig nur für die Erstligaspiele in Freiburg, Hannover und Mainz weniger Eintritt zahlen mussten, als für das in Leverkusen. Was dieses Spiel gleichzeitig auch zum günstigsten gegen sportlich gesehen größere Gegner macht, sieht man mal von der Wundersaison von Hannover und Mainz letztes Jahr ab. (weiterlesen …)

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Der „goldene Weg“?

Am vergangenen Freitag hat der FC Bayern die Informationen für das anstehende Europacup-Spiel in Basel veröffentlicht. Darin heißt es: „Sollte es im Gästeblock zum Einsatz von Pyrotechnik kommen, behält sich der FC Bayern vor, im Hinblick auf zukünftige Auswärtsspiele im Rahmen der UEFA-Champions-League entsprechende Konsequenzen zu ziehen.“ So gibt es beim FC Bayern auch Pläne in der Schublade, für das – ein Weiterkommen gegen Basel vorausgesetzt – folgende Europapokal-Auswärtsspiel auf das dem Gastverein zustehende Kartenkontingent zu verzichten und keine Karten an Bayernfans zu verkaufen. Eine solche Maßnahme des vorauseilenden Gehorsams würde die durch die UEFA-Disziplinar-Kommission möglicherweise verhängten Strafen weit übertreffen. Sie würde die vielen treuen Fans hart treffen, die ihrem Verein sogar bis in die entferntesten Städte Europas hinterher reisen. Fakt ist, dass die UEFA von ihr selbst definiertes unerwünschtes Fanverhalten mit Strafen belegt. Im Falle von Pyrotechnik sind das meist Geldbeträge, die für den FC Bayern wirtschaftlich gesehen keine Rolle spielen. Fakt ist aber auch, dass Pyrotechnik seit Jahrzehnten europaweit, ja sogar weltweit Teil von Fankultur und Fußball-Atmosphäre ist. Nicht umsonst gefällt es auch einem Uli Hoeneß bei besonderen Anlässen im Stadion in München Feuerwerk zu zünden. (weiterlesen …)

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Auswärtsspiele in Freiburg und Basel – Fußball bald nur noch für Reiche?

Nächste Woche geht es nach Freiburg, ein Spiel was in der Vergangenheit stets für die Schonung unseres Geldbeutels stand. Auch diese Saison sieht es mit dem Eintritt moderat aus, auch wenn der Preis sich mittlerweile auf 13 EUR erhöht hat, letztes Jahr waren es noch 12 EUR. Schon im Frühjahr 2005 zahlten wir mit 11 EUR fast soviel wie heute. Bleibt eigentlich nur noch eine kleine Frage in der Preisgestaltung, wieso Stehplatzkarten auf Heimseite generell 2 EUR weniger kosten, als die im Gästeblock. (weiterlesen …)

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Auswärtsspiele in Hamburg und Stuttgart – Fußball bald nur noch für Reiche?

Der kommende Samstag führt uns nach Hamburg ins Volksparkstadion, wo die Stehplatzkarte heuer 19 EUR kostet. Zwar wurden zu Saisonbeginn die Preise für die Stehplätze in Topspielen von 22 EUR auf 19 EUR abgesenkt, jedoch ist diese Aktion bei der im Volkspark ohnehin sehr geringen Menge an Gästestehplätzen eher bloße Augenwischerei. Vielmehr geht es um das generelle Preisniveau im Stadion, das in Hamburg traditionell hoch ist. Es übertrifft sogar noch die Tageskartenpreise, die wir beim FC Bayern vorfinden in fast allen Kategorien locker. Eine Übersicht zu den Preiskategorien beim HSV in der laufenden Saison findet ihr hier: (weiterlesen …)

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Auswärtsspiel in Mönchengladbach – Fußball bald nur noch für Reiche?

Das neue Jahr führt uns zuallererst nach Mönchengladbach. Der Stehplatz dort kostet zum vierten Mal in Folge 18 EUR. Damit ist zwar immerhin seit 2008 keine Preissteigerung zu verzeichnen, jedoch ist bei so einem Preis auch nicht mehr unbedingt von sozial verträglichem Eintritt zu sprechen. Und wer denkt, der Preis läge an der aktuellen Tabellensituation der Borussen, der sieht sich hier auch getäuscht.
Aber wie so oft, wird auch dieser Preis v.a. erst durch den Topspielzuschlag so gesalzen. Die Fans von St. Pauli zahlten letztes Jahr lediglich 13 EUR, um im Nordpark das Spiel ihrer Mannschaft zu sehen, während wir dafür schon fünf Euro mehr berappen mussten.

Abschließend noch einige Worte zur Kartensituation bei einem relativ bald anstehenden Spiel, nämlich dem Auswärtsspiel in Basel: (weiterlesen …)

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Stellungnahme zur Pyrotechnik-Umfrage: Verwunderung über das Vorgehen von DFB und DFL

Hamburg, 12.01.2012. Mit großer Verwunderung hat ProFans den Schritt seitens des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutschen Fußball Liga zur Kenntnis genommen, wenige Tage vor dem Fankongress in Berlin die Ergebnisse einer durch tns-infratest durchgeführten, repräsentativen Umfrage zum Abbrennen von Pyrotechnik zu veröffentlichen. Mit den gewonnenen Ergebnissen sehen DFB und DFL die vor kurzem eingenommene, ablehnende Position einer Legalisierung von Pyrotechnik untermauert.

Bei Betrachtung der zugrunde liegenden, in unseren Augen suggestiven, Fragestellungen der Studie ist das Ergebnis für die bei ProFans beteiligten Gruppen wenig verwunderlich. Durch Äußerungen wie „Pyrotechnik im Stadion ist gefährlich“ wird für die Befragten bereits in der Fragestellung ein negatives Bild von Pyrotechnik gezeichnet. Ein Hinweis auf die Bestrebungen zur Legalisierung von Pyrotechnik mit ihren Kernaussagen findet hingegen nicht statt. (weiterlesen …)

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Auswärtsspiel in Bochum – Fußball bald nur noch für Reiche?

Zum Jahresabschluss am Dienstag geht es für den FC Bayern vier Tage vor Weihnachten ins altbekannte Bochum, wo es für unsere Elf die nächste Runde im DFB-Pokal zu bewältigen gilt. Der Stehplatz kostet 15 EUR, also ebenso viel wie im Dezember 2009, bei unserem bislang letzten Ligaspiel im Ruhrstadion. Auch im Vergleich zu den vorvergangenen Pflichtspielen beim VfL durchaus erschwinglich, kostete doch sogar die Karte im Dezember 1999 beim 2-2 von Bayern in Bochum bereits mehr als 10 EUR (20 DM). Und das liegt wohlgemerkt mittlerweile mehr als zwölf Jahre zurück. Entspricht demnach einer Inflationsrate von 3,27%. Also im ganz groben Rahmen des 2-3-fachen der realen Inflationsrate, was mittlerweile ja fast schon die Ausnahme im deutschen Profifussball darstellt. Leider, wohlgemerkt.
Jedoch: mit Ausnahme des letzten Jahres war der Preis für den Gästeblock eines DFB-Pokal Achtelfinales die vergangenen Jahre nie teurer als dieses Mal. Mussten wir für unser Beiwohnen des 6-3 Sieges des FCB letzte Saison im Achtelfinale in Stuttgart noch 23 EUR blechen, so kostete der Eintritt in Frankfurt 2009 (14 EUR), wiederum in Stuttgart im Januar 2009 (15 EUR) sowie in Wuppertal Anfang 2008 (11 EUR) jeweils weniger als der Preis am kommenden Dienstag. Was den Kartenpreis in Bochum dann doch zumindest etwas relativiert.

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Offener Brief der Pyrotechnik-Kampagne an den DFB

Nach dem Abbruch der Gespräche um eine Legalisierung von Pyrotechnik durch den DFB wendet sich die Kampagne “Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren” in einem offenen Brief an die DFB-Führung. Außerdem veröffentlichten die Macher Teile des DFB-Rechtsgutachtens. (weiterlesen …)

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Spruchbänder beim Spiel FC Bayern – Werder Bremen

In der Südkurve zeigte die Schickeria München beim Spiel gegen Werder Bremen aus aktuellem Anlass zwei Spruchbänder zu fanpolitischen Themen:

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Auswärtsspiele in Manchester und Stuttgart – Fußball bald nur noch für Reiche?

Am Mittwoch tritt unser FC Bayern bei Manchester City an, die Karte für den Gästeblock kostet 35 britische Pfund. Umgerechnet sind das zur Zeit rund 41 EUR. Eine gute Stange Geld wenn man sich überlegt, wie viel darüberhinaus für die wie auch immer geartete Anreise für Bayernfans anfällt. Jedoch: ein Preis von 35 Pfund stellt mittlerweile auf der Insel eher die Ausnahme dar. Bei den vergangenen Gastspielen vom FCB musste von Aberdeen bis London und von Glasgow bis Manchester seit 2002 sogar stets mehr als die 41 EUR vom Mittwoch gezahlt werden. Auch bemerkenswert: (weiterlesen …)

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